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Klassikersamstag „Rebecca“

In zwei Tagen ist Weltfrauentag und zur Einstimmung stelle ich euch heute einen Klassiker einer starken, tollen Frau vor und ihr Buch vor. Es geht um „Rebecca“ von Daphne du Maurier. 

Rebecca ist eines der populärsten Werke der englischen Kriminalliteratur und ist einer der erfolgreichsten englischsprachigen Unterhaltungsromane. Er weist auf die Tradition der Gothic Novel zurück, war du Mauriers größter Erfolg und wurde seit seinem Erscheinen immer wieder neu aufgelegt. 

Die Verfilmung durch Alfred Hitchcock erhielt 1941 sogar den Oscar als bester Film.

„Ich bin froh, dass es einem nicht zweimal widerfahren kann, das Fieber der ersten Liebe. Denn es ist ein Fieber und eine Last obendrein, was immer die Dichter darüber sagen mögen.“ 

Der Roman erzählt die spannende Geschichte von der gleichzeitigen Aufdeckung und – schließlich erfolgreichen – Vertuschung eines Mordes im Adelsmilieu. 

Zufällige Ereignisse und Entdeckungen sorgen dabei für ein hohes Maß an Unvorhersehbarkeit. Tiefe gewinnt die Krimistory durch ihre Verschränkung mit der Liebesgeschichte zwischen dem Mörder und seiner Frau, die es nicht erträgt, im Schatten ihrer Vorgängerin zu stehen. Das gelungene Psychogramm ihrer Eifersucht hat nichts an Aktualität verloren. Du Maurier gelingt es, diese uralte menschliche Emotion in moderne Verhältnisse zu übertragen und in ihrer Doppelmoral zu charakterisieren. 

Den neuen Film auf Netflix kann ich auch nur empfehlen. 

Habt ihr den Roman gelesen und oder den Film gesehen? Wie fandet ihr ihn?

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