Belletristik

Rezension “Das Glashotel”

Das Buch „Glashotel“ von ist ein ganz besonderes Buch, das weit weg vom Mainstream ist.

Inhalt:

Das Luxushotel an der westlichen Küste Kanadas, ist in Refugium für gestresste Städter, wo die für die junge Barkeeperin Vincent, nach einem erschütternden Ereignis, die Gelegenheit ergreift und mit dem Investor Jonathan Alkaitis nach New York geht. Was sie nicht weiß: Alkaitis Vermögen beruht auf Betrug, und als er untergeht, reißt er seine Anleger mit hinab in die Tiefe, und Vincents Leben wird ein weiteres Mal in unvorhergesehene Fahrwasser gelenkt.

Meinung:

Die Geschichte hat mich positiv überrascht, sie ist berührend, kurios und komplex. Es geht um Entwurzelung und Wandel, um die Suche nach dem Lebenssinn; Betrug, um Familie, das Ergreifen von Gelegenheiten und so vieles mehr.

Es werden viele verschiedene Leben und Personen beleuchten, die auf fast magische Weise zusammenhängen. Es ist fasziniert wie kleine Details so viele Leben verändern können.

Der Erzählstil ist ungewöhnlich, aber äußert interessant und ausgefeilt, gespickt mit komplexen Erzählstrukturen, raffinierten literarischen Kniffen. Das alles wird durch einen poetischen, fesselnden und berührenden Schreibstil abgerundet. Großes Kino!

Fazit:

Ein durchdachtes Erzählkonstrukt, mit einer spanenden und berührenden Geschichten mit ungeahnten Wendungen.

Verlag: Ullstein Verlag

ISBN: 9783550201820

Ausgabe: Taschenbuch 2021

SEITEN: 395

Preis: 23€

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